Der Tag des Changes 2026 – Verhalten. Verstehen. Verändern. stellte vor allem eines in den Mittelpunkt: konkrete Lernerfahrungen, die direkt in den Alltag von Führungskräften und Organisationen übertragbar sind.
Im ersten Workshop von Kevin Kyselka wurden die Teilnehmenden bewusst aus ihrer Komfortzone geholt. Ein irritierender Einstieg – ein Mann, strümpfig auf einem Stuhl, die Augen geschlossen – machte unmittelbar deutlich, wie schnell wir Menschen Situationen interpretieren, bewerten und einordnen. Oft geschieht das automatisch und auf Basis eigener Erfahrungen und Muster.
Im zweiten Workshop eröffnete Manuel Fleßenkämper mit dem Enneagramm-Modell einen differenzierten Blick auf menschliche Motive und Verhaltensweisen. Die Teilnehmenden erarbeiteten, warum Menschen unterschiedlich auf Veränderung reagieren und welche Bedürfnisse dabei eine zentrale Rolle spielen.
Die Stärke beider Workshops lag in ihrer erlebbaren Gestaltung. Durch interaktive Elemente und wirkungsvollen Methoden wurden Inhalte nicht nur vermittelt, sondern erfahrbar gemacht. Die Teilnehmenden konnten die Erkenntnisse direkt auf sich selbst beziehen – ein entscheidender Faktor für nachhaltiges Lernen.
So nahmen die Teilnehmenden vor allem praxisnahe Impulse mit: bewusster mit eigenen Bewertungen umzugehen, Fehler als Lernchance zu nutzen und die Bedürfnisse anderer besser zu verstehen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind dies zentrale Kompetenzen, um Veränderung nicht nur zu begleiten, sondern aktiv und erfolgreich zu gestalten.
Der Tag des Changes 2026 zeigte damit eindrucksvoll, wie wirkungsvoll Formate sein können, die Lernen erlebbar machen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
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